Im gestrigen Evangelium (Johannes 6, 30-35) haben die Juden diese Frage gestellt: „Was tust du?“ Sie wollten ein Zeichen von Jesus, damit sie Ihm glauben. Gehts Dir da auch manchmal so? Mir schon. Ich sehe sehr oft auf andere und was Gott bei anderen tut und nicht was Er bei mir tut. Dann denk ich: „Was tust du, damit ich glauben kann, dass Du auch in meinem Leben wirkst; dass Du auch meine Wünsche und Sehnsüchte erfüllst?

Zeitweise hab ich das Gefühl, dass andere „besser“ sind als ich, weil sie von Gott mit Dingen beschenkt werden, die ich auch gern hätte… Dabei sehe ich nicht, was Er mir alles schenkt. Wenn man eine Sehnsucht nach etwas hat, und das vielleicht schon sehr lange, und sie bis jetzt noch nicht erfüllt wurde, dann fällts besonders schwer, an die bereits erhaltenen Geschenke zu denken. Da kommt dann bei mir die Frage auf: Warum andere und nicht ich? Ich denke dann öfter mal: „Bei mir ist das sowieso anders. Mir macht Er keine so großen Geschenke.“ Das stimmt aber nicht! Er beschenkt mich genaus!

Dieser Vers im Evangelium hat mich voll getroffen. Er hat mich angesprochen und mich daran erinnert, dass ich mehr mit Jesus sprechen sollte. Ich kann Ihn JEDERZEIT fragen, was Er gerade in meinem Leben tut. Ich muss nur HINHÖREN, meine Wünsche kurz mal beiseite lassen und mich ganz auf IHN einlassen. Ich bin sicher Er hat viel Arbeit mit mir und indem ich mit Ihm rede, könnten wir gemeinsam an mir arbeiten.

Ich möchte Dich und natürlich auch mich einladen das Gespräch mit Jesus, mit Gott Vater oder/und dem Hl. Geist zu suchen. Setzt Dich mal ganz bewusst hin und überlege was Gott gerade in Deinem Leben tut. Übergib Ihm alles, frag Ihn und dann versuch in die Stille deines Herzens hineinzuhören. Versuch Seine Antwort zu vernehmen. Werde nicht mutlos wenn Du nicht gleich eine Antwort vernimmst, wiederhole es einfach immer wieder. Ich bin sicher ihr werdet schöne Gespräche führen ^^.

Bis bald! 😀

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