Wir leben gerade in einer echt verrückten Zeit. Von dem einen auf den anderen Tag war plötzlich alles anders. Unser gesamtes Leben hat sich verändert, von unseren Arbeitsplätzen bis hin zu unserem Familienleben. Wer hätte vor einem Jahr mal gedacht, dass man nur mehr mit Maske einkaufen gehen darf? Wir hören jeden Tag in den Nachrichten so viele Informationen. Wir erfahren wie viel Krankheitsfälle dazugekommen sind und welche schlimmen Auswirkungen diese Krise hat. Ich denke, gerade in so einer Zeit muss man sich immer wieder die guten Seiten vor Augen halten und vor allem auch das, was man alles lernen kann.

Man lernt jede Begegnung mit unseren Mitmenschen extrem schätzen. Alles was wir vorher für so selbstverständlich gehalten haben, ist nun einfach nicht mehr möglich. Ich war oft zu wenig dankbar für jedes Gespräch mit Freunden, für jeden Spieleabend mit meinen Verwandten oder für jedes Geburtstagsfest. Ich kann aus dieser Zeit lernen, dass die Gemeinschaft echt etwas ist, für das man Gott jeden einzelnen Tag dankbar sein kann. Jetzt, wo wir mittendrin stecken, sag ich Gott immer wieder DANKE für all die Möglichkeiten, die wir haben, um mit anderen zu sprechen.

Ich lerne auch besonders meine eigenen Prioritäten kennen. Man merkt in dieser Zeit, was auf Platz eins in unserem Leben steht – und was fälschlicherweise erst später kommt. Gott sollte immer den ersten Platz in unserem Leben einnehmen und ich selbst weiß, dass das nicht immer so leicht ist. Mir passiert es oft, dass ich mein Handy Gott bevorzuge. Ich versuche daher mir immer wieder aufs Neue vorzunehmen, dass ich Gott in meinem Leben die Leitung überlasse und ihm den ersten Platz in meinem Leben gebe.

Im Gegensatz zu diesem gewohnten Alltag, den wir vorher gehabt haben, können wir unsere Zeit jetzt selbst einteilen – wann, wir was machen. Für mich als Schüler, aber sicher auch für jeden, der jetzt im Homeoffice arbeitet, ist das etwas, dass wir lernen können. Wir müssen uns selbst organisieren und auch motivieren. Das ist oft nicht so einfach, da es etwas ganz anderes ist als das, was wir vorher gewohnt waren.

Außerdem lernt man auch, wie schön Ruhe sein kann. Vorher sind wir von einem zum anderen Termin gehetzt und haben tausend Dinge erledigen müssen. Da das jetzt nicht mehr geht, lernt man sich selbst und sein eigenes Herz besser kennen. Diese Ruhe, die wir in diesen Tagen wirklich genießen können, gibt uns die Möglichkeit, viel Zeit mit Gott zu verbringen und unsere Identität in Christus neu zu entdecken und einmal auf eine andere Art Gott zu spüren.

Im Großen und Ganzen lernen wir unser Leben wirklich zu schätzen mit all den guten und schlechten Sachen. Wir lernen den Wert von Freundschaften und Beziehung zu anderen kennen und erfahren mehr über unsere Bedürfnisse und Prioritäten. Und für all diese Sachen können wir Gott wirklich DANKE sagen. Natürlich ist es in dieser Zeit nicht immer einfach, aber mit Jesus gemeinsam können wir das schaffen.

Und nicht vergessen: Jesus liebt dich und er ist immer an deiner Seite. Wenn es dir schlecht geht, ist er da für dich. Wenn du Angst hast, ist er deine Zuflucht. Und wenn du keinen Ausweg mehr siehst, ist er deine Hoffnung!

Be blessed!

2 Kommentare

  • Maria
    Posted 26. April 2020 10:34 2Likes

    Gott sei Dank haben wir in dieser Zeit Jesus und Maria und wir dürfen darauf vertrauen das sie uns jederzeit beistehen werden

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